Quo vadis ÖKZWR ? - Offener Brief

Liebe Windhundefreunde!

Mit Erstaunen und  tiefer Enttäuschung habe ich erfahren, dass der ÖKWZR  und ÖKV bzw. seine Funktionäre mit Mitgliedern, Züchtern und Windhundefreunden ein böses Spiel treiben!

Im August  2008 wurde  laut HP des ÖKWZR  in Olgersdorf, einem Dorf im nördlichen Niederösterreichein Wurf Barsois  an der Adresse von  Frau Mag. Sylvia Gaischnek,  geboren, der aber im Besitz der deutschen Staatsbürgerin Edith Titze steht. Nachdem Sie aber  in Ihrer Heimat Zuchtverbot hat, ist Sie zu Ihrer Freundin nach Österreich ausgewichen (mit allen  Ihren 35 bis 45 Hunden?) und prompt erhielt sie deren Unterstützung, indem der ÖKWZR diesen Wurf, der in vielen Punkten keiner Zuchtordnung entspricht, auf der HP veröffentlichte. Eine Wurfmeldung mit abweichenden Daten wurde auch getätigt, sonst aber keinerlei Vorschriften eingehalten. Selbst der damalige Zuchtwart des ÖKWZR hatte, nachdem ein Sturm der Entrüstung und des Widerstandes auftrat, eingesehen und auch veröffentlicht, dass dieser 9er Wurf der  „X-Welpen  Spirit of the Tsar“ vom ÖKWZR nicht eingetragen werden  kann bzw. darf  und hatte  daher richtigerweise die Kompetenz und Behandlung an den DWZRV zurück verwiesen. Selbst mit dem Dachverband – ÖKV  herrschte darüber Einvernehmen, obwohl Frau Maissen Jarisch, die ÖKV Zuchtbeauftragte, keine Probleme gesehen hätte, würden nicht einige Unterlagen fehlen! – Eigenartig!

Die inzwischen neu gewählte Vereinsführung (Huschka als Präsident und  Gaischnek als Zuchtwart) scheint diesen Fall aber anders zu sehen, denn sie hat still und leise im März 2010 für diesen 2008 gefallenen Wurf ganz normale A Papiere im ÖKV beantragt und die Züchterin hat diese auch erhalten!  Warum rege ich mich darüber auf? Weil in so vielen Punkten  gegen FCI / ÖKV und ÖKWZR Zuchtverordnung verstoßen wurde, wie es kaum zu glauben ist!  Im ÖKV wurde zwischen den Hauptverantwortlichen eine Vereinbarung geschlossen, diese 9 Welpen, die inzwischen auch schon ausgestellt werden, mit ÖKWZR A-Papieren zu versehen. Ein Skandal!

Laut FCI Zuchtordnung kann Österreich gar nicht zuständig sein, denn  Frau Titze hätte ein halbes Jahr in Österreich gelebt haben und gemeldet sein müssen, um eine Übersiedlung Ihres deutschen Zwingers bestätigt zu bekommen. Siehe dazu die FCI Ordnung!

Die Mutterhündin dieses ominösen X Wurfes ist  „Raskida“, (ÖHZB/BA 1191 geb.: 10.11.2000) vorher im Besitz von Herrn Mayer, wo sie noch im Dezember  2007 einen 10er Wurf gebar und aufzog, Innerhalb von  8 Monaten 19 Welpen von einer Zuchthündin!!!!

Es wurde keine Zwingerkontrolle wie beim ÖKWZR vorgeschrieben durchgeführt, weder vom Zuchtwart noch vom ÖKV!

Eine Wurfabnahme ist nie erfolgt, da Frau Titze bereits wieder  im August 2008 ihr Zwischendomizil bei Frau Gaischnek verließ und niemand den Wurf sah.

Aufgrund des Alters der Hündin  „Raskida“, hätte diese  laut geltender ZO nie eine Zuchterlaubnis bekommen dürfen!

Da diese Hündin erst im Dezember 2007 ihren letzten  Wurf hatte – 10 Welpen, müsste ein längerer Abstand zum nächsten Wurf eingehalten werden. Ein weiterer Grund keine Zuchterlaubnis zu geben.

Der Vorbesitzer hatte eine Vereinbarung mit Frau Titze, keinen Wurf mehr zu machen!

Es wurde keine ordnungsgemäße Deckmeldung gemacht!

Laut österr. Zuchtordnung muss ein Züchter, alle in seinem Besitz stehenden Rassehunde im ÖHZB eingetragen haben, worauf Herr Dr. Kreiner als ÖKV Präsident und Frau Maissen Jarisch als ÖKV Zuchtbeauftragte  immer wieder gerne  hinweisen, mir  sind aber bisher nur sehr wenig  Titze Eintragung aufgefallen? Wo sind also diese ÖHZB Eintragungen?

Sind diese 8 Nichteinhaltungen der diversen Ordnungen von FCI/ ÖKV und ÖKWZR nicht Grund genug,  Maßnahmen gegen solch eine Züchterin zu ergreifen? Dann aber als Sahnehäubchen dazu noch ganz offizielle A Papiere?  Nicht einmal B Papiere oder Register?

Was müssen sich  Züchter und die Mitglieder denken, wenn sie  Aufwendungen, Kontrollen und finanziellen Belastungen, liebvolle Aufzucht der Welpen u.v.a.  auf sich nehmen, nun aber merken, dass es auch anders geht? Sind wir alle wirklich nur mehr eine Kuh, die man melken kann, wie man es sich einbildet?  Geht es denen da oben nur mehr um Eintragungszahlen und Geld oder denkt man sich was dabei?  Ist der Qualitäts- und Tierschutzgedanke schon so tief gesunken?    Ist der ÖKV oder der Windhundeklub in solch einer Notsituation, alles einzutragen was gerade noch 4 Beine hat?  Mir versicherte der ÖKV im Mai 2009 per Email, dass der Fall nun beim DWZRV liege und  mir keinerlei weitere Frage beantwortet wird! Jetzt weiß ich erst warum so geschrieben wurde! Der ÖKV hat leider die Angewohnheit entwickelt, immer abzublocken und sich auf „nicht  beantworten der Fragen“ zurückzieht, wenn es heikel oder brenzlig wird. Warum wohl hat  auch der DWZRV nicht reagiert oder Papiere ausgestellt? Weil Frau Titze noch immer eine aufrechte Zuchtsperre in Deutschland hat, oder weil Sie die Zuchtordnungen nicht eingehalten hat, oder warum wohl? Sind wir unter einem FCI Dachverband oder nicht?

Wie sich nun herausstellt, sind wir alle belogen worden!Vom ÖKWZR genauso, wie vom ÖKV!

Ich will und kann nicht einsehen, bei meinem Hobby so hinters Licht geführt zu werden und wende mich daher an Sie alle, nicht alles hinzunehmen sondern auch zu agieren und solche Missstände anzuprangern und nicht zu dulden:Ich bitte Sie diese Informationen weiter zu geben und aktiv mit zu arbeiten, dass solche Fälle künftig nicht mehr vorkommen und wir alle an einem Strang ziehen, wenn es um unseren Freund Hund geht!Mit freundlichen Grüssen

Ing. Kurt Radnetter e.h.

PS: Ich bin kein Mitglied des ÖKWZR, finde aber das Tun und Handeln von Frau Mag. Gaischnek und Herrn Huschka sehr befremdend und beschämend, dieses Verhalten ist reif für den Rücktritt! Genauso ist es aber eine Schande für die österr. Kynologie und den ÖKV wie man in diesem Fall gehandelt hat. Alle hier von mir angeführten Hinweise sind belegbar und jederzeit einschaubar. 

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